Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit: Viele Atemwegserkrankungen beginnen ähnlich. Trotzdem können ganz unterschiedliche Viren dahinterstecken.
Grippe, COVID, RSV oder nur Erkältung? Warum im Herbst nicht jeder Infekt gleich ist
Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit: Viele Atemwegserkrankungen beginnen ähnlich. Trotzdem können ganz unterschiedliche Viren dahinterstecken.
Erkältung
Eine klassische Erkältung wird durch zahlreiche unterschiedliche Viren ausgelöst. Häufig stehen Schnupfen, Halsbeschwerden und leichter Husten im Vordergrund.
In vielen Fällen heilt eine unkomplizierte Erkältung von selbst aus.
Influenza
Eine echte Grippe kann deutlich heftiger verlaufen. Typisch können ein plötzliches ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und starke Erschöpfung sein.
Für bestimmte Risikogruppen besteht ein höheres Risiko für Komplikationen.
COVID-19
COVID-19 gehört inzwischen ebenfalls zu den regelmäßig auftretenden Atemwegsinfektionen.
Die Impfempfehlung wurde 2026 angepasst: Eine jährliche Auffrischung wird insbesondere Menschen ab 75 Jahren sowie Menschen mit bestimmten Risikofaktoren empfohlen.
RSV
RSV kennen viele Menschen hauptsächlich im Zusammenhang mit Säuglingen. Das Virus kann jedoch auch für ältere Erwachsene und Menschen mit schweren Vorerkrankungen relevant sein.
Seit einigen Jahren stehen auch Impfungen für Erwachsene zur Verfügung. Für Personen ab 75 Jahren empfiehlt die STIKO eine einmalige RSV-Impfung.
Helfen Antibiotika gegen einen solchen Infekt?
Bei einer Virusinfektion wirken Antibiotika nicht.
Antibiotika werden benötigt, wenn eine entsprechende bakterielle Infektion vorliegt oder sich beispielsweise eine bakterielle Komplikation entwickelt.
Deshalb ist die ärztliche Einschätzung wichtig – insbesondere bei ungewöhnlich starken oder länger anhaltenden Beschwerden.
Wann sollte man ärztlichen Rat suchen?
Bitte lassen Sie Beschwerden ärztlich abklären, insbesondere bei deutlicher Atemnot, ungewöhnlich starkem Krankheitsgefühl, anhaltendem hohen Fieber, Kreislaufproblemen oder einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Bei akuten lebensbedrohlichen Beschwerden gilt selbstverständlich: 112.
In der Praxis Rosenthal können wir Ihre Beschwerden hausärztlich beurteilen und abhängig von der Situation weitere Diagnostik einleiten.
